Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Manifesto_Appellatio_AMORC

14 R+C wurde dieses Konzept von den meisten Wissenschaftlern aufgegeben, da sie den umfassenden Begriff der menschlichen Rasse bevorzugen. Hoffen sie vielleicht, den Rassisten dadurch jegliches Argument für den „physiologischen“ Typus zu entziehen? Es ist jedoch nicht unbedingt rassistisch, wenn man die Existenz mehrerer Rassen zugibt, zumal man beispielsweise nicht leugnen kann, dass Europäer, Asiaten und Afrikaner hominiden Gruppen angehören, die sich auf der morphologischen Ebene sehr deutlich voneinander unterscheiden. Rassistisch ist es hingegen, zu denken und zu behaupten, dass es eine Menschengruppe gibt – vor allem jene, der man selbst angehört – die allen anderen Rassen überlegen ist. Stets ist es so, dass ein wahrer Humanist alle Menschen als Teile eines einzigen Körpers betrachtet: desjenigen der Menschheit. Viele Menschen neigen dazu, diejenigen zu bevorzugen, die zur selben Menschengruppe gehören, dieselbe Nationalität und dieselbe politische Überzeugung haben sowie dieselbe Religion ausüben, weil dies für sie bequem ist und ihnen Sicherheit gibt. Das ist jedoch kein Grund, die anderen zurückzuweisen, oder noch schlimmer, sie zu hassen. Ein Humanist, der diesen Namen verdient, respektiert alle Unterschiede, vorausgesetzt natürlich, sie verletzen weder die Würde noch die Integrität der jeweils anderen. Mit anderen Worten ist er tolerant und verhält sich nichtso,alswäreerdenanderenüberlegenoderwürdesichihnenüberlegen fühlen. Dies ist ein Zeichen von Intelligenz, weil Intoleranz in allen ihren Formen im Allgemeinen eine Art von Dummheit oder (und) Hochmut ist. Leider ist diese Schwäche, oder genauer gesagt, dieser Fehler, einer der häufigsten, aus denen die zahlreichen Konflikte entstehen, welche die Menschen in Gegensatz zueinander bringen. Was die Toleranz betrifft, so erinnern wir daran, was das Motto von AMORC ist: „Größtmögliche Toleranz bei größtmöglicher Unabhängigkeit“. Dies erklärt auch, warum es in unseren Reihen Christen, Juden, Moslems usw. gibt, aber ebenfalls Personen, die keiner Religion angehören. Einige von ihnen sind sogar Atheisten, schätzen jedoch den brüderlichen Charakter unseres Ordens. Außerdem vereint AMORC seit jeher Männer und Frauen aus allen sozialen Schichten und mit unterschiedlichen politischen Überzeugungen, selbst den

Seitenübersicht