Geschichte der Städtegruppe Basel AMORC Pronaos Dr. Franz Hartmann

Alles begann mit der Gründung unserer Städtegruppe im Juni 1965. Auf Initiative der Grossloge und der in Basel und Umgebung ansässigen Mitglieder wurde die Gründungsveranstaltung vorbereitet und durchgeführt. Üblicherweise wurde bei der Gründung der neuen Städtegruppe der Name einer bekannten Persönlichkeit verliehen, die dem Rosenkreuzertum nahe stand. Man entschied sich für den Namen Dr. Franz Hartmann.
Franz Hartmann (* 22. November 1838 in Donauwörth, Bayern; † 7. August 1912 in Kempten im Allgäu) war ein deutscher Theosoph, Freimaurer, Rosenkreuzer und Autor von esoterischen Werken.   => Wikipedia

Lebensschule (von Dr. Franz Hartmann)


Die beste geistige oder esoterische Schule, die ein Mensch finden kann, ist die Schule des Lebens, die ihn immer genau die Erfahrungen machen lässt, die seiner Reifestufe gemäss und der Erfahrung seines höheren geistigen Lebens am dienlichsten sind.

Solange er allerdings mit dem, was das Leben ihm reicht, unzufrieden ist und sich dagegen wehrt, macht und erhält er sich selbst unfähig, mehr und Grösseres zu empfangen. Je freudiger er hingegen für das, was er hat, erfährt und empfängt, dankt und das Beste daraus macht, desto heller wird es in seinem Inneren und desto wacher wird er für grössere Aufgaben und Fortschritte, Erfolge und Beglückungen.

Keine noch so teure Geheimschulung kann dem Wahrheitssucher das geben, was die Lebensschule ihn kostenlos lehrt.

In der Schule des Lebens, in die man durch die Geburt eintritt, ist die Weisheit die Lehrerin. Das Schulgebäude ist die ganze Erde und die Unterrichtsmethode ist die Erfahrung. Ihr Rektor ist der Geist Gottes, und ihr Ziel ist die Heranbildung des Menschen zur Selbst-Erkenntnis und zur Gottesweisheit.

In dieser Schule gibt es keine menschlichen Autoritäten, denen man folgen muss. Alle Unterweisung und Führung erfolgt hier von Innen her durch das eigene Selbst. Auch gibt es in dieser Schule keine Diplome oder Reifezeugnisse ausser denen, die die Lehrerin, die Weisheit, dem zur Reife gelangten ausstellt, mit dem sie jedem, der durch sein Leben für sie zeugt, ihr Siegel aufdrückt.

Die Schulgebühren, die hier zu entrichten sind, bestehen in guten Gedanken und Taten, die jeder aus Liebe zum Guten unaufgefordert und ohne hinschielen auf Belohnung vollbringt. Je weiter einer fortschreitet, desto grösser werden seine Aufgaben und Verantwortungen und die scheinbaren Hindernisse auf dem Weg zur Vollendung, die ihn stählen sollen für den Aufstiege aus eigener Kraft und ihn zum Siege führen, wenn er nicht nachlässt in seinem Streben nach Vollendung.

Das Ziel der Schule hat erreicht, wer sein Ich überwunden hat, und ganz mit seinem göttlichen Selbst - Christus in ihm – eins geworden ist. 

Der Basilisk


Der Sage nach soll ein alter Hahn ein dotterloses Ei gelegt haben, aus dem dann ein Basilisk ausgeschlüpft ist.

1474 wurde in Basel (nach einem Tierprozess) ein Hahn zum Tode verurteilt. Dem Hahn wurde vorgeworfen, er habe ein Ei gelegt, was wider die Natur war. Vor allem aber befürchteten die Basler, dass aus dem Ei ein Basilisk schlüpfen könnte, denn der Blick eines Basilisken kann einen Menschen töten. Der Hahn wurde nach ordentlichem Prozess enthauptet und das inkriminierte Ei den Flammen übergeben. 

 
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