Newsletter Dezember 2011

Die mystische Bedeutung der Wiederkehr des Lichtes

Der Monat Dezember ist nach alter Tradition der Monat der "Wiederkehr des Lichtes". In dieser Zeit tiefster Dunkelheit erfolgt die Wiedergeburt des Lichtes. Wir gedenken dabei des Inneren Lichtes des Menschen, das für die Erneuerung der Wahrheit und die kosmische Ordnung steht. Dieses Licht vermittelt die Weisheit einer höheren Welt und führt uns über das rein Irdische hinaus. Durch die Erneuerung des Lebens finden wir die erforderliche geistige Ausrichtung, um als Agent des Schöpfers für eine neue Zukunft zu wirken.

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

Schon ist es wieder Dezember und wir nähern uns der Zeit der „Wiederkehr des Lichtes“, ein Ereignis, das von den Rosenkreuzern weltweit in den Städtegruppen von AMORC mit einer besonderen Zeremonie bedacht wird. Das Lichtfest wird um die Winter-Sonnenwende begangen, zu der Zeit, da die Nächte am längsten sind und die Natur sich scheinbar zur Ruhe zurückgezogen hat. Dies ist die Zeit der Dunkelheit, zu der die Rosenkreuzer nach alter Tradition der Wiederkehr des Lichtes gedenken und dies in einer feierlichen, die Seelenkräfte stärkenden Zeremonie zum Ausdruck bringen, um dadurch ihre Verbundenheit zur Natur zu erneuern und zur Erstarkung des Lichtes beizutragen. Die Rosenkreuzer haben dieser Periode des Jahres schon immer eine hohe Bedeutung beigemessen, denn was für die Natur gilt, hat auch Bedeutung für den Menschen. In dieser Zeit der Dunkelheit wird das Licht geboren und so wie in der Natur im verborgenen Geistigen jedes Jahr neues Wachstum vorbereitet wird, so gilt dies auch für den Menschen, der sein inneres Licht suchen soll. Für dieses Innere Licht des Menschen steht der größte aller Lichtbringer, der Christus, dessen weltlichen Tag der Geburt man symbolisch in diese Zeit gelegt hat.

Von der zeitlosen Weisheit dieser uralten Tradition

Für die Rosenkreuzer war die Wiederkehr des Lichtes schon immer und zu allen Zeiten ein großes Ereignis, stehen sie damit doch im Einklang mit den alten Kulturen und bringen dadurch die zeitlose Weisheit dieser uralten Tradition zum Ausdruck. In fast allen Kulturen wird der Wiederkehr des Lichtes gedacht, wenn auch unter den verschiedensten Bezeichnungen. In diese Zeit der Wiederkehr des Lichtes aber wurden auch die symbolischen Geburtstage von Lichtbringern für die Menschheit gelegt; jener Persönlichkeiten, welche die hohe spirituelle und geistige Lehre stets erneuert und mit hohen Impulsen für die kommende Zeit versehen haben. So steht in unserem abendländischen Kulturkreis der größte aller Lichtbringer, Christus, dafür, dass in jedem von uns dieses Licht aufgehen möge.

Immer wieder haben Lichtgestalten Geist und Bewusstsein der Menschen befruchtet. Wenn in unserer irdischen Welt Avatare geboren wurden, so wurden sie stets als Lichtbringer angesehen, die durch die Fähigkeit zur Erneuerung der zeitlosen, aus einer höheren Welt überkommenen und unveränderlich gültigen Weisheit, das Licht für diese Welt erneuerten. Sie erneuerten es mit ihrem Wissen und ihrem erleuchteten Geist, der ihnen aus dem Kosmos beigegeben war und sie so zu Trägern kosmischen Bewusstseins machte und sie befähigte, die unveränderlich gültigen Weisheitslehren für die neue Zeit zu übermitteln und dem Menschen somit Werte zu geben, um eine neue Zukunft zu gestalten.

Als solche große Lichtbringer galten Menschen wie Meister Jesus, der als der größte unter ihnen angesehen wird und auf dessen Lehre das Christentum gründet. Ebenso waren Mohammed und Buddha große Erneuerer der Lehren ihrer Zeit, aus denen der Islam und der Buddhismus entstanden. Rama und Krishna, große Lehrer vor Buddha, brachten Licht in die Welt durch ihre Lehren, auf denen sich der Hinduismus gründet. Moses, jene Lichtgestalt des Alten Testaments, gilt als der große Lehrer des Judentums, der sein Volk in das gelobte Land führte. Die alten Ägypter verehrten als großen Lichtbringer vor allem Imhotep, der mit dem Gott Toth in Verbindung gebracht wurde, aber auch mit jener großen Weisheitsgestalt, welche die späteren Griechen mit Hermes Trismegistos in Verbindung brachten. Ägypten brachte auch Echnaton hervor, der mit seiner Lehre den Grundstein für den Monotheismus legte, dessen Same später in den drei großen monotheistischen Weltreligionen aufgehen sollte. Von Ägypten brachte vor allem Pythagoras als Eingeweihter in seiner Lehre diese zeitlose Urweisheit nach Griechenland. In der heutigen Zeit der Veräußerlichung der anerkannten großen Religionen bewahren Initiaten-Orden wie AMORC diese Weisheitslehren und halten so das Licht für jeden ernsthaft Suchenden bereit, um auf diesem Wege des „Erkenne Dich selbst“ das Leben der Menschheit zu erneuern, sowohl individuell als auch kollektiv.

Es ist faszinierend zu sehen, wie verschieden doch die Bräuche des Lichtfestes sein können, wenngleich sich alles um die Bedeutung des Lichtes, insbesondere um die Wiederkehr des Lichtes dreht. Der Artikel „Yalda – Die Winter-Sonnenwende in der persischen Kultur und ihre Beziehung zu Weihnachten“ aus der Zeitschrift AMORC-Forum zeigt am Beispiel des alten Persien, dass durch den Beginn des Sonnenjahres weit mehr als symbolisch der Sieg des Lichtes über die Dunkelheit mit der Erneuerung der Sonne gefeiert wurde und dadurch die Unsterblichkeit und die kosmische Behütung der Wahrheit und der kosmischen Ordnung in der Natur und im Menschen zum Ausdruck kommt. Dieses Prinzip kann in den meisten Kulturen gefunden werden, dessen Essenz in so wunderbarer Weise in der universalen Tradition der Rosenkreuzer von AMORC bewahrt und dem Menschen von heute zugänglich gemacht wird.

> zum Artikel: „Yalda – Die Winter-Sonnenwende in der persischen Kultur und ihre Beziehung zu Weihnachten „ aus der Zeitschrift AMORC-Forum, Ausgabe Oktober 2010

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift AMORC-Forum wurde vor wenigen Wochen allen Mitgliedern von AMORC kostenlos zugesandt. Da diese Zeitschrift auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich ist, bieten wir Nicht-Mitgliedern an, diese aktuelle Ausgabe sowie einige weitere Ausgaben zum Preis von 7.- € zu erwerben.

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Verlag AMORC-Bücher 2011, Broschüre, ca. 18 Seiten
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Mit freundlichen Grüßen
AMORC - Die Rosenkreuzer


Wir wünschen Ihnen frohe Festtage
sowie alles Gute für das neue Kalenderjahr 2012!

 

  

 

 

 
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